Wie stärke ich mein Immunsystem?

Wie stärke ich mein Immunsystem?

Regelmäßige Sportaktivitäten wie, Laufen, Radfahren oder Schwimmen stärkt die Immunität des Körpers. Es gibt auch andere Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems.

Was ist das Immunsystem?

Ein gesundes Immunsystem ermöglicht es uns, uns gut zu fühlen, gut auszusehen und unsere Energie besser zu nutzen. Es schützt uns vor Infektionen, Krebs und Umweltschäden. Darüber hinaus ist ein gesundes Immunsystem für die Heilung des Körpers erforderlich. Das

Immunsystem ist das Abwehrsystem des Körpers.

Das Immunsystem ist ein spezielles System des Körpers zur Bekämpfung verschiedener Infektionen und Giftstoffe. Die Aufgabe des Immunsystems besteht darin, das Eindringen von unerwünschten Organismen in den Körper oder die Ausbreitung von Bakterien/Viren zu verhindern.

Das Immunsystem in unserem Körper ist als natürliche Abwehr in zwei Teilen unterteilt:

  1. Angeborene oder unspezifische Immunabwehr: Die Stärke der angeborenen allgemeinen Abwehr besteht darin, dass sie sehr schnell in Aktion treten kann. Sie sorgt zum Beispiel dafür, dass Bakterien, die durch eine kleine Wunde in die Haut eingedrungen sind, innerhalb weniger Stunden und direkt am Ort des Geschehens aufgespürt und teilweise zerstört werden. Da die angeborene Immunantwort nicht auf bestimmte Krankheitserreger spezialisiert ist, benötigt sie auch keine lange Anlaufphase. Durch diese breite Wirksamkeit ist sie aber nur bis zu einem gewissen Maße in der Lage, das Eindringen und Ausbreiten von Keimen zu verhindern.
  2. Adaptive oder spezifische Immunabwehr: Wurde früher auch “erworbenes Immunsystem“ genannt. Wenn es der ersten Verteidigung des Körpers durch die unspezifische Immunabwehr nicht gelingt, die Erreger zu vernichten, kommt es nach einem Zeitraum von vier bis sieben Tagen zur spezifischen, erworbenen Immunantwort. Die erworbene Abwehr braucht also länger, besitzt dafür aber auch eine größere Treffsicherheit. Ein weiterer Vorteil: Sie kann sich Angreifer merken und richtet sich gezielt gegen bestimmte Antigene. Bei einem erneuten Kontakt mit einem bereits bekannten Antigen kann die Abwehrreaktion dann rascher erfolgen. Die Abwehrreaktionen des erworbenen Immunsystems sind damit bei bereits bekanntem Antigen effizienter und schneller als die der angeborenen Abwehr. Die Gedächtnisfunktion beruht auf der Bildung von Gedächtnis-Zellen. Dies ist auch der Grund, warum man einige Krankheiten nur einmal im Leben bekommt und danach dann „immun“ geworden ist. Während man beim ersten Kontakt, mit dem Krankheitserreger zunächst einige Tage benötigt, bis das Immunsystem reagiert, verläuft die zweite Infektion sehr häufig folgenlos oder zumindest mit schwächer ausgeprägten Beschwerden. Das erworbene Immunsystem besteht aus mehreren Teilen, die je nach Lage der Krankheitserreger im Körper unterschiedlich reagieren. Für Keime außerhalb von Zellen, also im Blut und in Körperflüssigkeiten, werden Antikörper bereitgestellt. Bei Erregern, die sich im Gewebe befinden, ist eine zellvermittelte Immunantwort nötig, um diese zu entfernen.

Kann eine Diät das Immunsystem beeinträchtigen?

Antioxidantien sind einer der Faktoren, die das Immunsystem stärken. Einige der wichtigsten Antioxidantien sind die Vitamine C, A, E und Selen. Viele dieser Antioxidantien sind häufig in Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und getrockneten Hülsenfrüchten enthalten. Um das Immunsystem stark zu halten, sollten diese Nährstoffe regelmäßig in angemessenen Mengen verzehrt werden. Falsche Diäten sind unausgewogene und unzureichende Diäten. Bei diesen Diäten können nicht nur die Kalorien, sondern auch die vom Körper benötigten Antioxidantien unzureichend sein. Infolgedessen kann das Immunsystem beeinträchtigt werden.

Wie stärke ich mein Immunsystem?

Immer mehr Wissenschaftler vermuten einen direkten Zusammenhang zwischen der Darmgesundheit und dem gesamten Immunsystem – daher ist auch ballaststoffreiche Kost bei einem schwachen Immunsystem ein guter Tipp. Bio-Lebensmitteln aus heimischem Anbau wird zusätzlich ein besonderer Gesundheitsnutzen zugesagt.

Sportliche Aktivitäten:

Laufen, Schwimmen, Fahrradfahren: Die Klassiker des Ausdauersports zählen nach wie vor zu den effektivsten Ausdauersportarten. Sie stärken nicht nur Herz und Gefäße, sondern auch unsere Immunabwehr. Bei jeder leichten Aktivität wird das Immunsystem sanft gereizt. Das Tempo und der Grad der Anstrengung sind maßgebend: Wer seinen Körper überanstrengt, erzielt meist den gegenteiligen Effekt.

Vitamin D:

Vitamin D ist essenziell für eine intakte Immunabwehr. Einen Teil unseres Bedarfs nehmen wir über die Nahrung (durch fetthaltigen Fisch) auf. Aber auch unser Körper selbst leistet einen wesentlichen Beitrag: Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, produziert er selbstständig Vitamin D. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten, in denen die UV-Strahlung dank Wolkendecke geringer ausfällt, sollten Sie möglichst viel Zeit im Freien verbringen, um so Ihre gesunde Dosis zu bekommen. Denn durch die geringe Sonnenstrahlung im Winter werden alle Körpersysteme geschwächt und der Stoffwechsel verlangsamt sich. Dementsprechend auch das Immunsystem. Aus diesem Grund sind in den kalten Monaten Zustände wie eine schnellere Gewichtszunahme und das Häufige krank werden zu beobachten. Bei einem Vitamin-D-Mangel kann in den lichtarmen Monaten die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten mit einem Arzt abgesprochen werden. Zusätzlich kann auch der Besuch einer Infrarotsauna wohltuend sein.

Zucker und Kohlenhydrate:

Der Zucker in den frisch gepressten Fruchtsäften, die wir insbesondere in den Wintermonaten konsumieren und von denen wir glauben, dass sie unser Immunsystem stärken, kann uns indirekt krank machen. Der Konsum von überschüssigen Kohlenhydraten, einschließlich Glukose, Fruktose, Saccharose oder frisch gepresste Säfte, kann die Aktivität der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die Fremdsubstanzen und Mikroorganismen zerstören, erheblich beeinträchtigen. Die Funktion der weißen Blutkörperchen, ist ein wichtiger Bestandteil des Abwehrmechanismus gegen Infektionen. Bei Störungen dieser Abwehr kann die Funktion des Immunsystems beeinträchtigt werden. Mit anderen Worten, wenn zu viel Zucker aufgenommen wird, nimmt die Aktivität der Leukozyten ab. In diesem Fall kann der Körper Kälte, Hitze oder Keimen/Bakterien nicht mehr standhalten.

Muttermilch:

Muttermilch, der natürliche Immunstärker. Neugeborene reagieren in den ersten Lebensmonaten sehr empfindlich auf äußere Faktoren und Krankheiten. Die Bildung eines eigenen Abwehrmechanismus eines Babys, beginnt normalerweise nach dem sechsten Monat. Bis dahin schützten die Antikörper (vom Körper erzeugte Abwehrmittel gegen eindringende Fremdstoffe) der Mutter das Baby. Insbesondere in den letzten Schwangerschaftswochen gehen die schützenden Antikörper der Mutter zum Baby über. Daher weiß man, dass das Immunsystem von Babys, die zum Geburtstermin geboren sind, im Vergleich zu Frühgeborenen stärker ist. Die Muttermilch ist reich an Bausteinen, aus denen das Immunsystem besteht. Aus diesem Grund ist das Immunsystem von Säuglingen, die mit Muttermilch gestillt werden, viel stärker. Es ist ratsam, wenn möglich, das Baby in den ersten sechs Monaten nur zu stillen. Also so lange, bis das Baby sein eigenes Immunsystem erlangt.

Wie wirkt sich das Abnehmen auf das Immunsystem aus?

Abnehmen mit einer unzureichenden und unausgewogenen Ernährung und ein Verlust von mehr als 0,5 -1 kg pro Woche schwächen das Immunsystem. Eine ausgewogene Ernährung enthält Nährstoffe aus jeder Lebensmittelgruppe. Es ist notwendig, jeden Tag genügend Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Im Ernährungsplan sollten Omega-3-Fettsäuren und hochwertige Proteine nicht fehlen. Mehrmals am Tag, kleine Portionen zu essen und aktiv zu sein ist sehr wichtig, um das Immunsystem stark zu halten.

Vorteile von Probiotika.

Probiotika sind “lebende Bakterien“, die über die Nahrung aufgenommen werden. Sie können aus verschiedenen Bakterienkulturen und –stämmen bestehen. Probiotika fördern die mikrobielle Vielfalt und könne sich damit positiv auf den Darm auswirken. Entscheidend ist, dass sie leben und damit aktiv und vermehrungsfähig sind. Das wichtigste probiotische Lebensmittel ist Joghurt. Bei Durchfall oder Nahrungsmittelallergien kann man mit dem Verzehr von Joghurt diese vorbeugen. Der Joghurt erleichtert die Verdauung und nimmt an der Synthese der im Darm produzierten Vitamine teil. Joghurt wird durch Milchsäurebakterien hergestellt. Diese wandeln, die in der Milch enthaltene Milchzucker (Laktose) in Milchsäure (Lactat) um. Dank der enthaltenden nützlichen Bakterien, stärkt es das Immunsystem von Kindern als auch von Erwachsenen.

Stress schwächt das Immunsystem.

In stressigen Zeiten ist man besonders anfällig für Erkältungen und andere Krankheiten. Denn Stress beeinflusst die Immunabwehr. Kurzer Stress kann sie anregen, zu langer oder zu starker Stress schwächt sie. Daher ist es äußerst wichtig, die starke Belastung zu reduzieren. Alles, was als belastend empfunden wird und vermeidbar sein kann, sollte vermieden werden. Den alltäglichen Arbeitsstress, kann man mit regelmäßigen Sportaktivitäten beispielsweise kompensieren.

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